Wurfschatten

Ada ist jung, gerade mal 25 Jahre alt, aber sie hat nicht mehr lange zu leben, davon ist sie fest überzeugt. Nicht nur in ihren Träumen stirbt sie jede Nacht aufs Neue, auch tagsüber beherrscht sie diese Todesangst. Das führt dazu, dass sie immer seltener ihre Wohnung verlässt und sich zunehmend isoliert – Freundschaften zerbrechen, ihre Karriere als Schauspielerin ist gefährdet. Um die Angst zu bändigen, unterhält sie ein Therapiezimmer. Dort bewahrt sie alle ihre Ängste auf: von A wie Atomtod bis Z wie Zyste.

Diese fragile Konstruktion gerät ins Wanken, als ihr Vermieter, der schon seit Monaten auf sein Geld warten muss, sie nicht wie angedroht vor die Tür wirft, sondern ihr stattdessen einen Mitbewohner in die Wohnung setzt: Juri, seinen Enkel, der in die Stadt gekommen ist, um die Goldschmiedewerkstatt seines verstorbenen Vaters fortzuführen. Zunächst ist Ada entsetzt; ein Fremder, der nicht nur eigene Spuren hinterlässt, sondern jeden ihrer Schritte beobachten kann. Doch mit der Zeit nähern die beiden sich an. Zaghaft entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die womöglich geeignet ist, die Angst zu zügeln und Ada ins Leben zurückzuführen.

Wurfschatten Cover

Simone Lappert
Wurfschatten
Roman
14 × 21,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
207 Seiten
ISBN: 978-3-8493-0095-1
Juli 2014
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PRESSESTIMMEN:

»Ein starker, sprachintensiver Roman voller Härten«
Buchkultur

»Ein sehr beachtliches Debüt [ … ] ein hervorragendes Debüt.«
SRF Literaturclub

»Simone Lappert enthüllt in ihrem Erstling eine feine Beobachtungsgabe. Ihr knapp über 200-seitiger Text ist sorgfältig gearbeitet und glänzt durch eine hohe sprachliche Qualität.«
Zofinger Tagblatt

»Lappert beschreibt einfühlsam die Verletzlichkeit der jungen Frau und versteht es gleichermaßen, durch Witz und Situatioskomik ihrem Schiksal die Schwere zu nehmen. Märchenhaft schön ist die Anbahnung der Liebschaft zwischen Juri und Ada.«
Ruhr Nachrichten

»Ihre Sprache ist klar und genau, und in der Genauigkeit des Blicks auf das, was mit Ada geschieht, liegt die große Stärke dieses Debüts.«
Culturmag.de

»Wurfschatten ist ein wunderbar poetischer Roman.«
SRF 2 Kultur kompakt

»Ein eindrückliches Debüt. In starken Bildern erzählt sie von der Angst vor dem Leben.«
Neue Luzerner Zeitung

»Mit erfrischend kreativer, oft poetischer Sprache erzählt Simone Lapperts Debütroman von der inneren Zerrissenheit der Antiheldin Ada.«
Cosmopolitan

»Ein vielversprechendes Debüt einer jungen Schweizerin.«
Missy Magazin

»Ein bizarrer, schöner und stechend klar erzählter Roman.«
Buchhandlung Cohen & Dobernigg

»Wurfschatten – das erste Buch in diesem Jahr, das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte und dennoch immer wieder zugeschlagen habe, damit es doch bitte nicht so schnell zu Ende geht.«
Litaffin

»Simone Lappert erzählt in ihrem Debüt Wurfschatten, wie die Freiheit Angst macht [ … ] Woher diese Angst kommt, will das Buch offenlassen – in dieser Intention liegt seine Stärke.«
Die Zeit

»Ganz sanft und unaufgeregt vermittelt Simone Lappert in schönen Sätzen das Lebensgefühl einer jungen Frag, die im magischen Denken verfangen ist.«
Falter

»Mit viel Esprit und der richtigen Prise Rotzigkeit hat Lappert mit Ada eine Protagonistin erschaffen, die in ihrer Panik verdammt egozentrisch ist, aber auch irrsinnig komisch sein kann.«
n-tv.de

»Eine kleine literarische Sensation. [ … ] Schreibt mit einer Sinnlichkeit, die einzigartig ist.«
SRF 1

»Ein berührender Roman über ihre Generation.«
Friday

»Es ist dies ein höchst erfreuliches Debüt einer vielversprechenden jungen Schweizerin […].«
Tages Anzeiger

»Dichte Literatur«
NZZ am Sonntag

»Wurfschatten ist ein schönes, in Sprache gefasstes Bilderalbum, zusammengestellt aus amüsanten, nahezu niedlichen, szenischen Aufnahmen aus dem stockenden Leben einer jungen Frau.«
taz

»Wurfschatten […] ist das Debüt des Jahres. […] Ein Buch, das auch ein Versprechen für eine erfolgreiche literarische Zukunft ist.«
SonntagsZeitung

»Simone Lappert erzählt in ihrem Debütroman eine ungewöhnliche Girl-meets-boy-Story, durchaus morbide, doch dabei seltsam zärtlich.«
KulturSPIEGEL

»In Wurfschatten kämpft eine junge Schauspielerin mit ihrer unbegründeten Angst vor allen Dingen. Und berührt damit etwas, was unsere Generation ausmacht.«
Tageswoche

»[…] das Ganze ist so genau und fein und liebevoll beobachtet, und auch mit einigem Humor geschrieben, dass es eine überraschend leichte Lektüre ist […] Sehr spannend!«
FluxFM

»[…] ein eindrückliches Debüt […]. Sprachlich ausgefeilt und mit starken Bildern erzählt sie von der Angst vor dem Leben.«
Aargauer Zeitung

»Eindringlich beschreibt […] Simone Lappert […] die aus den Fugen geratene Welt einer jungen Frau. […] In ihrem Debütroman gelingt es ihr, das schwere Thema nicht nur mit Feingefühl und präzisen Beobachtungen, sondern auch mit Humor anzupacken.«
Basellandschaftliche Zeitung

»Simone Lappert findet für die ungewöhnliche Geschichte und ihre Anti-Helden hochpoetische Worte und verblüffende Wendungen.«
SI Style

»Wurfschatten hat es verdient […] als ein ausgesprochen wichtiger Vertreter deutschsprachiger Literatur des Jahres 2014 wahrgenommen zu werden.«
Tobias Wrany, Buchhandlung Hanns-Georg Jost, Bonn

»Simone Lappert schöpft Sprache aus, schürft Wortgold, malt Bilder. […] Je komplexer unsere Welt wird, desto fragiler werden unsere Sicherheiten. Ada steckt also doch vielleicht in jedem von uns. Mit Simone Lappert erkennen wir sie.«
Literaturen

»Mit erschreckender Leichtigkeit erzählt Wurfschatten sehr sinnlich von dem Verlust einer zum Dasein berechtigenden Ordnung und Aufgabe und dem Zurückbleiben des Einzelnen, dessen Chancen, angstgefangen und gelähmt, allmählich immer weniger werden. […] So diskursfern der Roman wirkt, so nah man ihren Figuren, allen voran Ada, kommt und so individuell ihre Geschichte erscheinen mag, in Wurfschatten steckt ein Stück brisante Gesellschaftsanalyse.«
Fixpoetry

»Eindringlich beschreibt die 28-jährige Autorin Simone Lappert […] die aus den Fugen geratene Welt einer jungen Frau. Für die innere Zerrissenheit ihrer Icherzählerin findet sie ungewohnte Bilder. […] Lappert erfindet Wörter wie „Ungespräch“, „Miteinanderwohner“ oder „Apfelschweigen“, die sich im Kontext sofort erschließen.«
Berner Zeitung

»Wunderbar zart erzählte Liebesgeschichte.«
Maxi

»Dieses Buch muss man lesen.«
Die Liebe zu den Büchern.de